Go crazy

Go crazy

#009: Vortrag vorbereiten mit System: der Smart Weg, deine Ideen wirklich zu nutzen

#009: Vortrag vorbereiten mit System: der Smart Weg, deine Ideen wirklich zu nutzen

Du willst das Video haben, von dem ich spreche? Kurze Mail an podcast@stephanieselmer.com - schon ist es unterwegs. 

🚀 Du kennst das Gefühl: Eine spannende Anfrage landet in deinem Postfach, der Termin steht – und du sollst in wenigen Wochen eine fesselnde Keynote liefern. Doch statt systematisch deinen Vortrag vorzubereiten, tappst du im bekannten „Ideen-Dschungel“ herum. Jede Menge Bookmark-Gräber, verstreute Notizzettel und verstaubte Folien-Decks kämpfen um Aufmerksamkeit. Am Ende reichen die Nerven kaum noch für Lampenfieber, ganz zu schweigen von einem klaren roten Faden. Genau an diesem Punkt setzt der „From Seed to Speech“-Ansatz an, den du in dieser Podcast-Episode gehört hast. Er verwandelt lose Impulse 🌱 in ein belastbares Wissensnetz, aus dem du jederzeit einen überzeugenden Vortrag vorbereiten kannst – ohne hektische Last-Minute-Recherche. Im Folgenden erhältst du die kompletten Shownotes, SEO-optimiert rund um das Keyword Vortrag vorbereiten sowie um relevante Suchbegriffe wie Präsentation erstellen, Rede planen, Rhetorik verbessern, Storytelling im Vortrag und Lampenfieber überwinden. Lehn dich zurück, schnapp dir dein Lieblingsnotiztool und tauch ein.

🤔 Warum herkömmliche Methoden beim Vortrag vorbereiten scheitern  
Viele Speaker:innen sichern interessante Posts per „Merken“-Funktion oder notieren sich Fakten auf Klebezetteln. Das Problem: Social-Media-Plattformen sind auf endlosen Konsum ausgelegt, nicht auf nachhaltige Wissensverwertung. Die Folge ist die FOMO-Falle: Du speicherst fleißig, schaust aber nie wieder hinein. Analoge Zettelberge wachsen dagegen schneller als deine Geduld; nach ein paar Jahren passt der Papierstapel bildlich gesprochen durch keine Bürotür mehr. Wenn du dann versuchst, einen Vortrag zu strukturieren, stehst du vor einem Berg fragmentierter Daten. Die Zeit rennt, dein Publikum ebenfalls – raus aus diesem Chaos!

🌱 Das Samenkorn-Prinzip: Kleine Notizen, großer Impact  
Beim smarten Vortrag vorbereiten liegt die Magie im Minimalismus. Statt ein 150-seitiges Word-Dokument als Wissensgrab anzulegen, fängst du jede Idee als „Atomic Note“ ein: ein einziger Gedanke, eine knackige Zahl, eine prägnante Story. So bleibt jeder Notizzettel handlich und sofort verlinkbar. Tools wie Obsidian, Roam oder Logseq bieten bidirektionale Links, Tags und graphische Übersichten, doch das Konzept funktioniert genauso auf Papierkarteikarten. Wichtig ist der fruchtbare Boden: Du gibst jeder Note einen eindeutigen Titel, einen klaren Kontext und – falls vorhanden – eine Quelle. Damit hast du schon den ersten Schritt erledigt, wenn du später deinen Vortrag vorbereiten möchtest.

🔗 Inside-Out vs. Outside-In – Vernetzung statt Blindflug  
Sobald du eine Note erfasst hast, stell dir zwei Fragen:

1. Von welchem bestehenden Inhalt aus meinem Wissensnetz könnte ich zu dieser Idee springen (Inside-Out)?
    
2. Welche externen Impulse passen thematisch und vernetzen sich mit dieser Note (Outside-In)?  
    Durch diese doppelte Denkbewegung wächst ein Netzwerk, das dich beim Vortrag vorbereiten wie ein persönlicher Recherche-Assistent unterstützt. Du suchst nicht mehr hektisch nach Material, sondern klickst dich durch ein feinmaschiges Geflecht aus Stories, Statistiken und Anekdoten. Das spart Zeit, reduziert Stress und fördert kreative Verbindungen, die deinem Publikum in Erinnerung bleiben.
    

🗂️ Vom Sammeln zum Clustern – so findest du den roten Faden  
Angenommen, dein Netz enthält bereits 1 000 Notizen zu Leadership, Kommunikation und Change Management. Mit cleveren Tags wie #Humor, #

#008: Kundenstory wirkt! Praxistipps für glaubwürdige Change-Kommunikation

Hier findest du das Buch

und hier kommst du zum Anti-Newsletter.

Wie komme ich an eine Kundenstory?

🎙️ In dieser Episode tauchen wir tief in das Thema Kundenstory ein – genauer gesagt in die Frage, wie echte Erlebnisse von Käuferinnen und Käufern, Bewerbenden oder sogar Mitarbeitenden zu magnetischen Geschichten werden, die dein Marketing befeuern, deine Change-Kommunikation beleben und dein Employer-Branding nach vorne katapultieren. Ausgangspunkt ist ein LinkedIn-Post, in dem ein MediaMarkt-Kunde den Verkäufer Finn für seine Beratung feiert; dieser kleine Moment löst eine riesige Welle an Sichtbarkeit aus und zeigt, was möglich ist, wenn Unternehmen authentische Stimmen sprechen lassen _008 Change Storys Kund….

🚀 Doch was ist eine Kundenstory eigentlich? Im Kern handelt es sich um eine narrative Mini-Fallstudie, die aus der Sicht eines echten Menschen erzählt wird. Anders als eine klassische Case Study oder ein nüchternes Testimonial verknüpft sie Emotionen mit konkreten Ergebnissen. Eine gute Kundenstory bringt Fakten, Gefühle, Nutzen und Transformation in eine packende Abfolge von Ursache und Wirkung. Sie liefert Social Proof, stärkt die Conversion Rate, fördert Vertrauen und kann je nach Kanal – Podcast, Blog, LinkedIn, Newsletter oder Video – verschiedene Buyer-Personas abholen.

🤝 Besonders wertvoll wird eine Kundenstory, wenn sie in Veränderungsprozessen zum Einsatz kommt. Selbst wer „nur“ eine Recruiting-Software einführt, verkauft eigentlich stets ein Versprechen: mehr Effizienz, Transparenz und Attraktivität für potenzielle Talente. Genau darum funktionieren Customer Stories auch intern – weil Mitarbeitende zunächst „kaufen“ müssen, dass sich die Neuerung für sie lohnt _008 Change Storys Kund…. Eine Story aus Bewerbersicht kann untermauern, warum das neue Tool den Arbeitsalltag erleichtert, während sie gleichzeitig externen Kandidat:innen signalisiert: Hier wird auf moderne Prozesse gesetzt.

🎯 In jeder starken Kundenstory gibt es einen Helden – und das ist fast nie die Organisation selbst. In unserem MediaMarkt-Beispiel glänzt Finn, nicht die Marke. Der Fokus auf das reale Gegenüber macht die Erzählung nahbar, glaubwürdig und inspirierend. Dadurch erkennen Hörerinnen und Leser, dass sie selbst ähnliche Erfolge erleben könnten, wenn sie mit deinem Unternehmen zusammenarbeiten _008 Change Storys Kund….

💡 Welche Vorteile bringt eine Kundenstory noch? Erstens Authentizität: Weil der Impuls von außen kommt, wirkt die Botschaft deutlich weniger werblich. Zweitens Zweckorientierung: Kundengeschichten knüpfen an den eigentlichen Daseinszweck eines Unternehmens an – sie erinnern Teams daran, wofür man sich täglich einsetzt. Drittens Motivation: In turbulentem Change-Alltag liefert eine gelungene Story Energie und Identifikation _008 Change Storys Kund….

🔍 Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Gute Kundenstories wollen gefunden und sorgfältig recherchiert werden. Das kann Zeit kosten, denn neben offensichtlichen Plattformen wie Google-Bewertungen liegen die wahren Diamanten oft auf Kununu, Trustpilot, ProvenExpert oder tief in den Kommentaren eines Facebook-Posts verborgen _008 Change Storys Kund…. Außerdem besteht die Gefahr, dass Unternehmen versehentlich sich selbst zum Helden küren und damit den emotionalen Kern verwässern.

🛠️ Um solche Stolpersteine zu vermeiden, solltest du einen klaren Prozess etablieren: Monitoring der relevanten Kanäle, systematisc

#007: Zukunft der Arbeit: Warum der Merz’sche Denkfehler uns zurückwirft

Die Zukunft der Arbeit – Warum wir mehr Wirkung statt mehr Stunden brauchen 🚀

In dieser Folge wird’s politisch, persönlich und vor allem praktisch. Der Auslöser: Eine Aussage des neuen Bundeskanzlers Friedrich Merz, die bei vielen für Irritation gesorgt hat – und bei mir für eine Gänsehaut der anderen Art. Denn wer heute noch fordert, dass wir „mehr und effizienter arbeiten müssen“, weil sonst der Wohlstand gefährdet sei, ignoriert schlicht die Realität der modernen Arbeitswelt. 🧠💼

Was bedeutet Arbeit heute eigentlich noch? Und wie verändert sich unsere Vorstellung davon? Diese Fragen sind zentral für die Zukunft der Arbeit – und genau darum geht es in dieser Folge. Ich nehme dich mit auf eine gedankliche Reise durch alte Denkmuster, neue Arbeitsformen, innere Spannungsfelder und die Notwendigkeit, sich als Mensch und als Gesellschaft immer wieder neu zu erfinden. 🔄

Was dich in dieser Folge erwartet:

👉 Warum das Industriezeitalter vorbei ist – aber noch immer unsere Köpfe prägt
👉 Wie du den Unterschied zwischen Produktivität und Wirksamkeit erkennst
👉 Weshalb die 4-Tage-Woche kein Wohlstandsrisiko ist, sondern ein Fortschritt
👉 Welche neuen Denk- und Arbeitsmodelle gerade entstehen
👉 Und warum wir alle lernen müssen, Unsicherheit auszuhalten

Die Zukunft der Arbeit ist keine Verlängerung der Vergangenheit – sie ist ein Paradigmenwechsel. Viele Menschen spüren das bereits: Die Arbeitswelt verändert sich radikal, und mit ihr die Anforderungen an uns. Es reicht nicht mehr, einfach nur „viel“ zu arbeiten. Entscheidend ist: Arbeit muss Wirkung erzeugen. 💥

Vom Fließband zur Wissensarbeit 🛠️➡️🧠

Noch immer basiert vieles in Politik und Wirtschaft auf einem veralteten Arbeitsverständnis: Mehr Zeit, mehr Menschen, mehr Output. Dieses Modell hat im Industriezeitalter funktioniert, in dem Maschinen bedient und Stückzahlen produziert wurden. Doch heute? Heute arbeiten immer mehr Menschen in Bereichen, in denen der Output nicht direkt messbar ist – in der sogenannten Wissensarbeit.

Hier geht es nicht um Masse, sondern um Klasse. Nicht darum, wie viele Stunden jemand vor dem Bildschirm sitzt, sondern wie klug er denkt, entscheidet, gestaltet. Das Problem: Diese Arbeit sieht auf den ersten Blick oft gar nicht wie Arbeit aus. Sie wirkt unsichtbar. Und genau das macht es so schwer, sie im klassischen Sinne zu bewerten. 🧐

In der Folge erkläre ich den Unterschied zwischen linearer und exponentieller Arbeit. Zwischen Karren ziehen und Flugzeuge erfinden. Zwischen „beschäftigt sein“ und „etwas bewirken“. Genau dieser Unterschied ist zentral, wenn wir über die Zukunft der Arbeit sprechen.

New Work ist mehr als Homeoffice 🏡🧑‍💻

Begriffe wie New Work oder Arbeitswelt 4.0 schwirren seit Jahren durch die Medien. Doch was bedeutet das konkret für unseren Alltag? Viele verwechseln neue Arbeit mit einer rein technischen Veränderung: Laptop statt Schreibtisch, Zoom statt Konferenzraum. Aber das ist zu kurz gedacht.

New Work meint vor allem ein neues Verhältnis zur Arbeit selbst. Es geht um Sinn, um Selbstbestimmung, um Verantwortung und um Selbstwirksamkeit. Es geht darum, dass Menschen sich nicht nur als „Rädchen im Getriebe“ erleben, sondern als Gestalter ihrer eigenen Wirklichkeit. Und dafür brauchen wir andere Strukturen – und andere Denkweisen. 🤯

In der Folge spreche ich darüber, warum

#006: Ein Stundensatz macht dich klein - so geht's besser [+ Ziehung zur Verlosung "30 Minuten Second Brain"]

Stundensatz macht dich klein – und genau das ist das Problem. 💰

Ich bin überzeugt: Wer als Freelancer oder Selbstständige im Stundensatz abrechnet, macht sich selbst kleiner als nötig. Nicht weil du schlecht bist, sondern weil der Stundensatz dein Denken, deine Entwicklung und deinen Wert unsichtbar macht.

**In dieser Folge erfährst du:**

➡️ Warum der Stundensatz dich für Zeit bezahlt, aber nicht für dein Denken

➡️ Wie deine Weiterentwicklung im Stundensatz-Korsett unsichtbar bleibt

➡️ Warum du im Stundensatz brutal vergleichbar und austauschbar bist

➡️ Wie wertbasierte Honorare dich endlich als Partner auf Augenhöhe positionieren

Du bist nicht Netflix ohne Stranger Things. Du hast eigene Methoden, Erfahrungen und Erfolge – aber im Stundensatz sieht dein Kunde das nicht. Zeit, das zu ändern.

🎯 Mehr über wertbasierte Honorare und den Wert-Honorar-Rechner findest du in den Show Notes!

**Keywords:** Stundensatz, wertbasierte Honorare, Freelancer, Selbstständige, Honorar, Tagessatz

#005: Sichtbarkeit für Fortgeschrittene – keine Bühne für Blender

Sichtbarkeit steigern – aber bitte mit Substanz!
🎙️ Willkommen zur neuen Folge von Go Crazy – Alles außer Schublade! Heute geht’s um ein Thema, das viele Selbstständige, Solopreneurinnen und Freelancer*innen beschäftigt – oft mehr, als sie zugeben möchten: Wie kann ich meine Sichtbarkeit steigern, ohne mich dabei zu verbiegen oder aufgesetzt zu wirken? 💥

Wenn du auch das Gefühl kennst, dass andere mit heißer Luft Reichweite aufbauen, während du mit echter Expertise auf der Stelle trittst – dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Lautstärke und Substanz, zwischen Wirkung und Show. Und darum, wie du dein Personal Branding echt, souverän und langfristig erfolgreich aufbaust – ohne Blender-Moves.

 

Warum dich Sichtbarkeit ohne Wirkung frustriert 😤

Kennst du das auch? Du scrollst durch Social Media, siehst die immer gleichen Gesichter, dieselben Buzzwords, dieselben Selfie-Filter – und denkst dir: Das kann doch nicht wahr sein! 🤯
Diese Leute bekommen Kommentare, Likes, Follower – aber wenn du dir ihren Content anschaust, findest du… nichts. Keine Tiefe, kein Mehrwert, keine klaren Aussagen. Und dann stellt sich dieses nagende Gefühl ein: Warum funktioniert das bei denen – und nicht bei mir?

➡️ Die Wahrheit ist: Diese Art von digitaler Sichtbarkeit basiert auf Lautstärke, nicht auf Relevanz. Und genau das frustriert, wenn du es anders machst – wenn du mit deinem Angebot wirklich etwas bewirken willst.

 

Sichtbarkeit steigern bedeutet nicht, am lautesten zu schreien 📢

Es gibt sie überall: die Lautenblender. Menschen, die mit Emojis um sich werfen, in jedem Satz das Wort „Mindset“ verwenden und dabei weder ein echtes Produkt noch ein klares Nutzenversprechen bieten. Sie reden über Transformation, Future Empowerment oder Deep Dive Sessions – und sagen dabei: nichts.

Und dann bist da du. Mit echter Expertise. Mit Fachwissen. Mit Herzblut. Und vielleicht mit dem Wunsch, auch endlich sichtbar zu werden – aber eben nicht um jeden Preis.

🧠 Sichtbarkeit steigern heißt nicht, dich zu verkleiden oder in eine Rolle zu pressen, die nicht zu dir passt. Es bedeutet, deine echte Wirkung nach außen zu bringen – so, dass andere dich sehen, spüren und vertrauen können.

 

Drei Blender-Typen, die du nicht kopieren solltest 🚫

In der Podcastfolge spreche ich von drei Gruppen, die mir in der Sichtbarkeitswelt immer wieder begegnen. Nicht, weil ich sie bashen will – sondern weil sie ein gutes Kontrastbild liefern zu dem, was nachhaltige und souveräne Sichtbarkeit ausmacht:


Die Lautenblender:
Sie verwechseln Lautstärke mit Tiefe. Sie posten ständig, aber ohne Substanz. Sie arbeiten mit Buzzwords statt mit echter Botschaft. Und ja – sie bekommen erstmal Sichtbarkeit. Aber sie brennt schnell aus.


Die Pöbler:
Ihre Reichweite basiert auf Abwertung. Sie produzieren selbst kaum etwas, kommentieren aber alles – negativ. Sie liefern keine Argumente, sondern nur Meinungen. Keine Webseite, aber eine starke Meinung zu deiner.


Die Inszenierten:
Sie meinen es gut, aber verkleiden sich für die Bühne. Ein Hut hier, ein Farbcode da, ein „Markenzeichen“, das sich künstlich anfühlt. Vielleicht haben sie wirklich etwas drauf – aber ihre Außenwirkung schreckt eher ab als sie Vertrauen aufbaut.<

#004: Bye-bye Stundensatz: So steigst du als Freelancer auf wertbasierte Honorare um

Hier findest du den Value-Based Fees Honorarrechner, bist zum 15.05. noch zum Frühbucherpreis:
💸 Value-Based Fees Honorarrechner

In dieser Folge von „Go Crazy – Alles außer Schublade“ geht es um ein Thema, das vielen Freelancern regelmäßig schlaflose Nächte bereitet: den Stundensatz als Freelancer 🧠💸. Wir tauchen tief ein in die Welt der Freelancer Honorare und schauen uns an, warum klassische Modelle wie Stunden- oder Tagessätze oft mehr schaden als nützen.

Kennst du das auch? Du bietest als Freelancer deine Dienstleistungen an, aber sobald das Thema „Stundensatz Freelancer“ auf den Tisch kommt, beginnt der unangenehme Verhandlungsmarathon. Unternehmen wollen möglichst wenig zahlen, du möchtest deine Leistung angemessen entlohnt bekommen. Das Ergebnis: Reibung, Unsicherheit und oft ein schlechtes Gefühl auf beiden Seiten. 😕

Aber muss das wirklich so sein? Nein! 🙌 In dieser Episode zeige ich dir, warum herkömmliche Abrechnungsmodelle in der Freelancer-Welt so viele Probleme verursachen und warum es Zeit ist, umzudenken. Wir sprechen über Value-Based Pricing für Freelancer – also wertbasierte Honorare – und wie du damit endlich aus dem Hamsterrad von Zeit-gegen-Geld aussteigen kannst.

👉 Warum ist der klassische Stundensatz als Freelancer problematisch?

Wenn du als Freelancer mit Stundensatz arbeitest, verknüpfst du unweigerlich deinen persönlichen Wert mit einer Zahl. Wird dein Wunsch-Stundensatz abgelehnt, fühlt sich das oft wie eine Ablehnung deiner Fähigkeiten an. Außerdem steht das Modell auf wackligen Füßen: Niemand weiß wirklich, wie viel Wert in einer Stunde steckt. Unternehmen kaufen eine unklare Leistung ein und Freelancer verkaufen unter Wert, je erfahrener und schneller sie werden.

Das Ergebnis: Frustration, Preisdruck und ein ständiges Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. 🥴

👉 Die Alternative: Wertbasierte Abrechnung für Freelancer

Der Gamechanger heißt Value-Based Fees 💥. Statt dich nach der Zeit, die du investierst, bezahlen zu lassen, orientiert sich dein Honorar am Nutzen, den dein Kunde durch deine Arbeit hat. Keine Diskussionen mehr über den Stundensatz als Freelancer – stattdessen klare Argumentationen, echte Wertschätzung und ein Honorar, das sich an der erzielten Veränderung misst.

Du wirst vom Dienstleister zur Lösungsbringerin. Du hilfst dem Kunden, Probleme klar zu erkennen, wirtschaftliche Auswirkungen zu verstehen und auf dieser Basis gemeinsam ein faires Honorar zu definieren.

👉 Was du als Freelancer bei der Honorargestaltung beachten musst

Freelancer Preisgestaltung ist nicht einfach. Gerade wenn du weg willst von der klassischen Abrechnung Freelancer und hin zu echten Value-Based Honoraren, brauchst du ein paar wichtige Werkzeuge:

Frage gezielt nach Unternehmenszahlen 📊. Wie hoch ist der Umsatz? Was kostet eine Mitarbeiterstunde? Welche Fluktuationskosten hat das Unternehmen?
Nutze statistische Durchschnittswerte, falls dir keine echten Daten vorliegen.
Rechne aus, welchen monetären Nutzen deine Dienstleistung bringen kann – zum Beispiel durch Umsatzsteigerung, Kostensenkung oder Effizienzgewinn.
Leite dein Honorar daraus ab – ein niedriger einstelliger Prozentsatz reicht oft aus und erscheint deinem Kunden im Vergleich zum Gewinn lächerlich niedrig. 🤯

👉 Warum Kunden lieber in Lösungen investieren als in Stunden

Unternehmen sind zahlengetrieben – und das völlig zurecht! Niemand will für Zeit bezahlen. Jeder will Ergebnisse.
Wenn du zeigst, dass du mit

#003: Change Kommunikation verbessern: Was wir aus dem Marketing für unsere Change Projekte lernen können

Melde dich gleich zum Newsletter an 💌

🎙️ Warum Change-Kommunikation oft scheitert – und wie du sie entscheidend verbessern kannst

Veränderung braucht Kommunikation. Aber warum scheitern so viele Change-Projekte genau an diesem Punkt? In dieser Folge erfährst du, warum klassische Change-Kommunikation oft ins Leere läuft – und wie du sie systematisch verbessern kannst.
Ich zeige dir, wo die größten Stolpersteine liegen, warum der Übergang von Early Adopters zur Early Majority kritisch ist und wie du Kommunikationslücken erkennst und schließt.

Wenn du deine Change Kommunikation verbessern willst und Widerstände im Wandel wirklich nachhaltig abbauen möchtest, ist diese Episode genau dein Startpunkt. 🚀

🚨 Was Change-Kommunikation oft falsch macht

In vielen Projekten wird am Anfang euphorisch kommuniziert – direkt an die Early Adopters. Die Resonanz ist überwältigend. Ein klassischer Trugschluss: Wer hier aufhört, verliert später die breite Mehrheit.

Warum?


Early Adopters sind von Natur aus neugierig und offen.


Die Early Majority hingegen will harte Fakten, klare Nutzenargumente und sichtbare Best Practices.


Die Kommunikation müsste sich anpassen – tut sie aber oft nicht.

➡️ Change Kommunikation verbessern heißt: rechtzeitig die Sprache und die Bedürfnisse der Early Majority verstehen und bedienen.

📈 Die Marketingkurve im Change: Adoption Curve erklärt

Basierend auf der „Adoption Curve“ von Everett Rogers teilen sich Menschen bei Innovationen in verschiedene Gruppen:


Innovatoren (Neugierige Pioniere)


Early Adopters (Trendsetter und Enthusiasten)


Early Majority (Pragmatische Skeptiker)


Late Majority (Zögerliche Mitläufer)


Nachzügler (Beharrliche Verweigerer)

Ein Change-Projekt scheitert oft, wenn es den Chasm – die gefährliche Lücke zwischen Early Adopters und Early Majority – nicht meistert.

Hier reicht Begeisterung allein nicht mehr. Jetzt sind belastbare Argumente, echte Erfolgsgeschichten und pragmatische Lösungen gefragt.

➡️ Change Adoption Curve erklären: Verstehe, wo deine Zielgruppen stehen – und wie du sie erreichst.

🎯 So verbesserst du deine Change-Kommunikation gezielt

Erfolgreiche Change-Kommunikation ist kein Sprint – sie ist ein Marathon mit taktischen Etappen.

Was du brauchst:


Zielgruppenverständnis: Kenne die Haltung deiner Adressaten zur Veränderung.


Formatvielfalt: Storytelling für Early Adopters, Best Practices für die Early Majority.


Kommunikationskontinuität: Gerade dann weitermachen, wenn es ruhig wird.


Emotionale Intelligenz: Ängste und Unsicherheiten proaktiv adressieren.

✅ Der Gamechanger: Kommunikation transformieren, bevor die Euphorie endet – nicht erst reagieren, wenn Widerstand spürbar wird.

🚀 Erfolgreiche Beispiele: Apple und Airbnb

Apple und Airbnb zeigen eindrucksvoll, wie man den Chasm überwindet:


Apple: Vom "Spielzeug" zum "Arbeitsgerät" für kreative Professionals.


Airbnb:

#002: Das persönliche Wiki - Dein digitales Gehirn zum Mitnehmen

Du kennst das: Workshop besucht, Notizen gemacht, Feuer und Flamme – und drei Tage später? Vergessen. Die Idee verschwunden zwischen Meeting-Protokollen und Post-its. Schluss damit! 🔥

Ein persönliches Wiki ist nicht einfach eine Notizen-App. Es ist deine digitale Kommandozentrale, in der dein Wissen lebt, wächst und sich vernetzt. Keine toten Notizen mehr, sondern ein System, das für dich arbeitet. 🧠💡

In dieser Folge erfährst du:

➡️ Warum ich fast wieder einen Job gesucht hätte (und was mich gerettet hat)
➡️ Wie ein persönliches Wiki aus Chaos echte Struktur macht
➡️ Was Niklas Luhmanns Zettelkasten mit deinem Business zu tun hat
➡️ Wie du Wissen vernetzt, statt es nur zu sammeln

Bonus: Ich verlose ein Exemplar meines Buchs "30 Minuten Second Brain"! 📚

Vervollständige den Satz: "Wenn ich ein persönliches Wiki hätte, dann..." und schick mir deine Antwort an podcast@stephanieselmer.com 💌

Mach Schluss mit Zettelwirtschaft. Lass dein Wissen für dich arbeiten – vernetzt, strukturiert, lebendig. 🚀

Keywords: persönliches Wiki, Second Brain, Wissensmanagement, Zettelkasten, Obsidian, Selbstständige, Produktivität

#001: Was ist ''Go Crazy' und warum gibt es diesen Podcast?

🎧 Willkommen zur allerersten Folge von „Go Crazy – Alles außer Schublade“ 🎉

Wenn du das Gefühl hast, in einer Welt zu leben, die sich immer schneller dreht, komplexer wird und in der die alten Antworten nicht mehr funktionieren – dann bist du hier genau richtig. In dieser ersten Episode geht es um nicht weniger als einen radikalen Neuanfang. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir einen neuen Weg zu gehen. Einen Weg, der nicht immer bequem ist – aber notwendig.

Der Titel dieser Folge ist zugleich ein Versprechen: „Go Crazy“ – nicht im Sinne von durchdrehen, sondern im besten Sinn des Wortes: Sei verrückt genug, anders zu denken, querzudenken, über die gewohnten Grenzen hinaus. 🚀

Warum dieser Podcast entstanden ist, was er mit deinem Denken macht und warum du vielleicht demnächst beim Hosenanziehen an mich denken wirst – all das und mehr erfährst du in dieser ersten Folge. Also: Lass uns losgehen. Go Crazy!

---

🤯 Warum „Go Crazy“?

„Go Crazy“ ist kein Aufruf zur Kopflosigkeit. Es ist ein Aufruf zum bewussten Bruch mit alten Denkmustern. Die Welt, wie wir sie kennen, verändert sich rapide. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Remote Work, Unsicherheit, Vernetzung – das sind nicht nur Buzzwords, sondern realer Alltag. In diesem Alltag helfen uns Best Practices von gestern oft nicht mehr weiter.

Wir brauchen neue Perspektiven, kreative Lösungsansätze und die Fähigkeit, Ungewissheit nicht nur auszuhalten, sondern produktiv zu nutzen. Genau hier setzt der Podcast an. Go Crazy ist also keine Spinnerei, sondern eine Denkhaltung, die wir dringend brauchen, wenn wir Zukunft gestalten wollen. 💡

---

🧠 Alte Denkweisen = alte Probleme

Vielleicht kennst du dieses berühmte Zitat von Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Genau das ist der Kern von Go Crazy.

Viele Menschen haben das Gefühl, über den Tellerrand zu schauen – und drehen sich trotzdem weiter im Hamsterrad. Oder besser gesagt: Sie tanzen in einer größeren Schüssel, aber die Schüssel bleibt. 🌀 Warum? Weil unser Gehirn auf Effizienz getrimmt ist. Es liebt Muster, nicht Störungen. Alles Neue kostet Energie und fühlt sich im ersten Moment falsch an.

Ein banales Beispiel, das ich im Podcast erzähle: Versuch mal, morgens dein anderes Bein zuerst in die Hose zu stecken. Du wirst dich wundern, wie komisch sich das anfühlt. Und genau dieses Gefühl zeigt, wie tief unsere Routinen verankert sind. Veränderung beginnt eben oft mit einem kleinen Stolpern. 😉

---

👥 Die Angst vor Veränderung – sozialer Druck lässt grüßen

Es ist nicht nur unser Gehirn, das Veränderung schwierig findet. Auch das soziale Umfeld spielt eine große Rolle. Familie, Freunde, Kollegen – sie haben Erwartungen. Und sobald wir aus diesen Erwartungen ausbrechen, spüren wir: Das kann gefährlich werden. Nicht im physischen Sinn, sondern im emotionalen.

Denn Zugehörigkeit war für uns evolutionär überlebenswichtig. In der Gruppe jagen, sich schützen, Ressourcen teilen – das war über Jahrtausende die Realität. Heute droht keine Höhle mehr, aber unser Bedürfnis nach Anerkennung ist geblieben. Kein Wunder also, dass Veränderung oft mit Unsicherheit und Angst verbunden ist. 😬

Und trotzdem: Wer wachsen will, muss bereit sein, sich selbst und andere herauszufordern. Veränderungsbereitschaft ist keine Eigenschaft, die man einfach hat. Sie ist ein Muskel, der trainiert werden will.

---

🎙️ Warum ich diesen Podcast gest