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#019: Reichweite ist nicht gleich Kunden – Mein LinkedIn-Fail 2025

#019: Reichweite ist nicht gleich Kunden – Mein LinkedIn-Fail 2025

8.000 Views, 115 Likes – und ich hab den Post gelöscht. Klingt verrückt? War aber die richtige Entscheidung.

In dieser Folge erzähle ich dir von meinem LinkedIn-Fail: Ein Post zu Mental Load ging viral, brachte mir Reichweite – aber die völlig falsche Zielgruppe. Plötzlich spielte mir der Algorithmus HR-Themen und Recruiting-Content aus, statt Change-Management und Freelancer-Business.

Das Problem: Reichweite ist nicht gleich Business. Sichtbarkeit bei den falschen Menschen kostet dich Zeit, Energie und trainiert den Algorithmus in die falsche Richtung.

In dieser Folge erfährst du:

➡️ Warum ich einen erfolgreichen Post nach zwei Tagen gelöscht habe
➡️ Wie der LinkedIn-Algorithmus funktioniert – und wie du ihn wieder umtrainierst
➡️ Warum halbpersönliche Posts gefährlich für deine Positionierung sind
➡️ Wie duCheckst, ob ein Thema wirklich auf dein Business einzahlt

Wenn du dich fragst, ob deine Social-Media-Strategie die richtigen Leute anzieht – hör rein. Diese Folge zeigt dir, wie du LinkedIn richtige Zielgruppe ansprechen kannst, ohne dich zu verbiegen.

🎯 Folge mir auf Instagram für alle Go-Crazy-Themen: @stephanieselmer

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Keywords: LinkedIn richtige Zielgruppe ansprechen, Positionierung Social Media, LinkedIn Strategie Selbstständige, Social Media Fehler, Algorithmus trainieren

#018: Ziele setzen funktioniert für dich nicht? Vielleicht passt diese Idee besser zu dir.

Ziele setzen zwischen den Jahren? Für die meisten Menschen totaler Quatsch.

Jedes Jahr das gleiche Ritual: Vision Board, SMART-Ziele, Jahresplanung für sieben Lebensbereiche. Und jedes Jahr das gleiche Ergebnis: Spätestens im Februar liegt alles in der Schublade.

Wenn du schon mehrmals versucht hast, dir Ziele zu setzen und es nie durchgehalten hast, dann ist nicht mit dir etwas falsch. Das System ist das Problem.

In dieser Folge erfährst du:

➡️ Warum klassische Zielsysteme für die meisten Menschen nicht funktionieren
➡️ Was der Nordstern-Ansatz ist und wie er dir eine Richtung gibt statt einer starren Route
➡️ Vier Prinzipien, wie du navigierst statt scheiterst
➡️ Warum regelmäßige Mini-Reflexionen besser sind als die große Jahresplanung

Wenn dir diese Folge gefallen hat, hinterlasse mir gerne eine Bewertung und abonniere den Podcast. Dann hast du mich regelmäßig auf dem Ohr. 🎧✨

Keywords: Ziele setzen, Jahresplanung, Nordstern, SMART-Ziele, Zielsystem, Selbstständigkeit, Freelancing

#017: Welches Honorar kann ich verlangen? – Die Top-Google-Ergebnisse machen dich arm

Welches Honorar kann ich verlangen? Diese Frage googeln Selbstständige am häufigsten – und landen bei Antworten, die sie arm machen. 

Denn die gängigsten Kalkulationsmethoden basieren auf Kosten, nicht auf Wert.

In dieser Folge erfährst du:
➡️ Warum die Excel-Kalkulation nach Stunden und Tagessätzen dich unter Wert verkauft
➡️ Wie du aus der Rechtfertigungsspirale aussteigst
➡️ Was Value Based Fees wirklich bedeuten (und warum es keine Esoterik ist)
➡️ Die 3 Mindset-Shifts: Von Zeit zu Ergebnis, von Aufwand zu Kundenwert, von Rechtfertigung zu Darstellung

🎯 Dein nächster Schritt: Mach den kostenlosen Selbsttest und finde heraus, wie viel Honorar du gerade auf der Straße liegen lässt. Link in den Shownotes.

#016: Zu viel Plan oder zu wenig? So gelingt Projektmanagement für Freelancer ohne Overhead

Projektmanagement für Freelancer scheitert meist an einem Problem: Die Systeme sind entweder viel zu aufgebläht oder viel zu chaotisch. Microsoft Project für den Website-Relaunch? Overkill. Einfach auf Sicht fahren? Da fällt garantiert was hinten runter.
In dieser Folge zeige ich dir, wie ich Projektmanagement für Freelancer in meinem persönlichen Wiki umgesetzt habe – ohne Silos, ohne starre Pläne, aber mit voller Kontrolle über alle laufenden Projekte.
In dieser Folge erfährst du:
➡️ Warum klassisches Projektmanagement für Freelancer nicht funktioniert und dich mehr Zeit kostet als die Projekte selbst
➡️ Wie du mit einem tag-basierten System alle Projekte im Blick behältst, ohne dich in Planungsschleifen zu verlieren
➡️ Wie sich deine To-Dos von selbst melden, wenn sie fällig sind – und du trotzdem nichts vergisst
➡️ Wie die "rote Ampel" dir auf einen Blick zeigt, ob alle Projekte noch laufen
Wenn du mehr über mein System erfahren oder dich mit mir über Projektmanagement für Freelancer austauschen möchtest, vernetze dich gerne mit mir auf LinkedIn 🤝

#015: Schluss mit Kalenderchaos – Warum Kalender synchronisieren für Freelancer so verdammt kompliziert ist (und wie es jetzt geht)

Kalender synchronisieren für Freelancer – klingt einfach, ist es aber nicht. Wenn du mit mehreren Kunden arbeitest, hast du mehrere isolierte Kalender. Das Ergebnis? Doppelbuchungen, Stress und ständiges Hin- und Herspringen zwischen VPN-Zugängen. 😰

In dieser Folge erfährst du:

➡️ Warum einfaches Weiterleiten von Terminen datenschutzrechtlich problematisch ist
➡️ Wie der Calendar Butler als Blackbox zwischen deinen Kalendern steht
➡️ Wie du mit anonymen Blöcken alle Kalender synchron hältst – ohne Details preiszugeben
➡️ Wie ich als Nicht-Programmiererin mit KI-Tools eine komplette Software entwickelt habe

Der Calendar Butler macht Schluss mit Kalenderchaos. Entspannter Start in den Tag, gepflegte Kalender überall, keine Doppelbuchungen mehr. 🎯

🤵 Direkt zum Calendar Butler: calendarbutler.com

Keywords: Kalender synchronisieren Freelancer, Kalenderverwaltung Selbstständige, mehrere Kundenkalender, Calendar Butler

#014: Völlig unterschätzt – So bringt dir Google Scholar überraschende Anfragen als Fachbuchautor

Google Scholar für Fachbuchautoren: Der unterschätzte Sichtbarkeitskanal

Als Fachbuchautorin habe ich Google Scholar jahrelang belächelt. Wissenschaftliche Zitierungen? Das ist doch nur etwas für Forscher und Akademiker, dachte ich. Bis heute Morgen eine E-Mail eines Professors in meinem Postfach landete – mit der Anfrage, ob ich Vorträge zu meinem Buchthema “Storytelling in Veränderungsprozessen” anbiete.

Der Grund für diese Anfrage? Mein Google Scholar Profil.

Warum ich mir überhaupt ein Google Scholar Profil angelegt habe

Mein Mann ist Wissenschaftler und Informatiker. Für ihn sind wissenschaftliche Zitierungen die Währung, in der Aufmerksamkeit gemessen wird. Je mehr Zitierungen eine Veröffentlichung hat, desto besser wird sie gefunden, desto häufiger wird sie als Quelle genutzt – und desto öfter wird sie wieder zitiert.

Als ich mein erstes Buch veröffentlichte, war es ihm wichtig, dass auch ich mir ein Google Scholar Profil anlege. Ich habe das gemacht, aber ehrlich gesagt belächelt. Denn als Unternehmerin sind wissenschaftliche Zitierungen für mich nicht wirklich relevant gewesen.

Meine Messgrößen für den Erfolg meines Buches waren ganz andere:

Wer spricht mich auf mein Buch an?
Sehe ich mein Buch auf Schreibtischen meiner Kunden?
Wie rankt mein Buch bei Amazon in der Kategorie Change Management?

Seit der Veröffentlichung war mein Buch durchgängig in den Top 100 der Amazon-Kategorie Change Management. Das waren die Zahlen, die für mich zählten.

Die erste Zitierung – und warum ich mich nicht so freute

Nach ein paar Monaten kam die erste Zitierung. Jemand hatte mein Buch in einer Masterarbeit als Quelle genannt. Mein Mann war begeistert. Ich fand es okay, aber nicht weltbewegend.

Vor ein paar Wochen dann die zweite Zitierung. Mein Mann rief aufgeregt: “Deine Zitierungszahl hat sich verdoppelt!” Von eins auf zwei. Die einfachste Art, etwas zu verdoppeln. Ich freute mich natürlich auch, aber für mich blieb es eine nette Randnotiz.

Die überraschende Anfrage, die alles änderte

Heute Morgen dann diese E-Mail: Ein Professor plant eine Vortragsreihe zum Thema Veränderungen und ist auf mein Google Scholar Profil aufmerksam geworden. Er möchte wissen, ob ich auch Vorträge zu meinem Buchthema anbiete.

Wow. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Und jetzt verstehe ich: Professoren schauen bei Google Scholar. Für sie ist das die Plattform, auf der sie nach relevanten Experten und Quellen suchen. Diese Anfrage hätte mich ohne Google Scholar Profil und ohne die Zitierungen wahrscheinlich nie erreicht.

Verschiedene Welten, verschiedene Währungen der Aufmerksamkeit

In meiner Welt als Unternehmerin messen wir Erfolg und Sichtbarkeit anders:

Amazon-Rankings
Verkaufszahlen
Persönliche Ansprachen auf das Buch
Vielleicht irgendwann mal ein Spiegel-Bestseller

In der Welt der Wissenschaft zählt das alles nicht. Dort ist die entscheidende Frage: Wie oft wurdest du zitiert?

Das hat mir heute die Augen geöffnet: Es gibt unterschiedliche Welten mit unterschiedlichen Regeln. Und wenn wir nur in unserer eigenen Bubble bleiben, verpassen wir möglicherweise wichtige Sichtbarkeitskanäle.

Mein Impuls für dich: Raus aus deiner Bubble

Überleg dir mal: Welche anderen “Welten” gibt es für dein Fachgebiet? Wo könnte deine Zielgruppe noch nach dir suchen, außerhalb deiner üblichen Kanäle?

Für mich war Google Scholar so ein Kanal. Ich hatte ihn komplett unterschätzt, weil er nicht zu meiner Welt gehört. A

#013: Notion Alternativen fürs Wissensmanagement – Raus aus den Silos

🚀 Hier findest du die Wikinauten auf Skool:
https://www.skool.com/wikinauten-by-stephanie-selmer

In dieser Folge von „Go Crazy – Alles aus der Schublade“ gehe ich der Frage nach, warum Notion für viele zwar ein attraktives, flexibles Tool ist, aber für echtes Wissensmanagement an entscheidenden Stellen an seine Grenzen stößt. Notion wird von Coaches oft als All-in-One-Lösung für Business Management verkauft – doch wenn wir genauer hinsehen, wird klar: Für vernetztes Denken und langfristige Nutzbarkeit von Wissen gibt es bessere Wege. Wer ernsthaft über Notion Alternativen für Wissensmanagement nachdenkt, sollte sich zunächst klar machen, welche Probleme in der täglichen Arbeit überhaupt gelöst werden müssen.

Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen mit Notion – einem Tool, das ich schätze und für bestimmte Zwecke noch immer nutze. Gerade wenn es darum geht, schnell Inhalte online zu stellen, einfache Berechnungen in einer Datenbank vorzunehmen oder Kundenlisten zu führen, ist Notion praktisch. Doch im Bereich Wissensmanagement zeigt sich ein strukturelles Problem: Notion fördert die Ablage von Wissen in Silos und zwingt uns in eine hierarchische Denkweise.

Ein klassisches Beispiel: Wir lesen ein Fachbuch, erstellen Notizen dazu und ordnen diese einer Überschrift zu, die dem Buch oder Kapitel entspricht. Das Ergebnis ist eine lineare, themenbezogene Sammlung, die nur funktioniert, wenn wir Jahre später genau wissen, wo wir etwas einsortiert haben. Die Realität sieht anders aus – oft erinnern wir uns an den Kontext, in dem wir das Wissen aufgenommen haben. Vielleicht war es ein Geschenk, ein Tipp oder ein Urlaubsmoment. Diese Erinnerungsanker finden in Notion kaum Raum.

Das führt zu dem, was ich das „Perlenkettenproblem“ nenne: Wir konsumieren Inhalte so, wie sie uns präsentiert werden – These, Beleg, nächste These, nächster Beleg. Es bleibt kaum Gelegenheit, den eigenen Gedanken Raum zu geben oder offene Fragen zu notieren. Und wenn wir solche Fragen doch festhalten, stehen wir vor einem organisatorischen Dilemma: Gehören sie zur Quelle oder zu einem anderen, völlig unabhängigen Projekt?

Genau hier setzen meine fünf Fragen an, die ich mir zu jedem Wissenshäppchen stelle – unabhängig davon, ob es aus einem Buch, einem Artikel oder einem Gespräch stammt. Diese fünf Fragen sind ein Werkzeug, das in jeder Alternative zu Notion integriert werden kann, um den Wert von Informationen zu erhöhen.

Erstens: An was erinnert mich das? Diese Frage öffnet sofort neue Assoziationsräume – zu Personen, Projekten oder gegenteiligen Meinungen. Zweitens: Welche Geschichte fällt mir dazu ein? Storytelling verknüpft Fakten mit Emotionen und macht sie leichter erinnerbar. Drittens: Was möchte ich dazu noch wissen? So werden Lücken sichtbar, die als Ausgangspunkt für weitere Recherchen dienen. Viertens: Warum ist mir das wichtig? Die persönliche Relevanz bestimmt, wie und wo Wissen später wieder auftaucht. Fünftens: Was will ich damit tun? Ob direkt umsetzen oder für später aufbewahren – diese Entscheidung macht aus totem Wissen gelebte Praxis.

Eine echte Notion Alternative im Wissensmanagement muss es ermöglichen, diese fünf Fragen flexibel und vernetzt zu beantworten, ohne dass Inhalte in starren Strukturen verschwinden. Mein bevorzugtes Bild dafür ist ein großer Tisch voller Zettel, auf dem jedes Wissenselement gleichberechtigt liegt und dur

#012: Ausgebremst durch Jobs und Sinek – darum kommst du nicht ins Handeln

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Warum kommen wir nicht ins Handeln – obwohl wir doch so viel wissen?  
Diese Frage stellen sich viele Selbstständige, Coaches und Unternehmer:innen, die sich regelmäßig mit Business-Modellen, Inspirationen und „Aha-Momenten“ versorgen. In dieser Folge von „Go Crazy“ schauen wir genauer hin: Was hindert uns wirklich daran, ins Tun zu kommen?

Denn oft liegt das Problem nicht im „Nicht-Wissen“, sondern im **Verwechseln von Erkenntnis mit Umsetzungsfähigkeit**. Wir hören Zitate, lesen inspirierende Bücher und folgen Thought Leadern wie Simon Sinek oder Steve Jobs – und fühlen uns verstanden. Aber verstanden sein heißt noch lange nicht: Verstanden haben. Und selbst wenn: Verstanden haben heißt nicht, es umsetzen zu können.

Die Folge geht hart, aber liebevoll mit beliebten Business-Modellen ins Gericht. Wir sprechen über:

• Warum der Golden Circle von Simon Sinek mehr lähmt als hilft, wenn man ihn nur als Grafik versteht  
• Warum motivierende Zitate oft eher eine Denkblockade als eine Handlungsanleitung auslösen  
• Weshalb wir glauben, „falsch“ zu sein, obwohl wir einfach nur nicht in ein einfaches Modell passen  
• Wie wir die Diskrepanz zwischen Verstehen und Verändern überwinden können  
• Warum du kein zweiter Steve Jobs sein musst, um gute Impulse zu geben  
• Und wieso es okay ist, wenn dein Denken unvollständig ist – solange es _dein_ Denken ist

Das alles ist verpackt in einer klaren Botschaft: **Du musst nicht perfekt sein, um etwas zu sagen.**  
Du musst nicht alles verstanden haben, um etwas in Bewegung zu bringen. Und vor allem: Du brauchst nicht noch ein weiteres Modell – du brauchst Vertrauen in deine eigenen Ideen.

Gerade Coaches, Trainer:innen und Solopreneure kennen diese Spirale: Ein neues Konzept hier, ein Aha-Moment dort, ein Tool, das endlich helfen soll. Aber am Ende bleibt doch alles beim Alten. Warum? Weil es nicht reicht, etwas zu verstehen – wenn es im Alltag nicht greifbar wird.

Diese Folge will kein weiteres Zitat liefern. Sie will entzaubern, aufräumen, befreien.  
Und sie lädt dich ein, selbstwirksam zu denken – statt fremdinspiriert zu verzweifeln.

Du bekommst unter anderem konkrete Impulse zu folgenden Fragen:

• Was genau fehlt dir, wenn du nicht ins Tun kommst – obwohl du das Gefühl hast, alles verstanden zu haben?  
• Warum bringen dir einfache Modelle wie der Golden Circle nichts, wenn du sie nicht auf deine Realität überträgst?  
• Wie kannst du deinen eigenen Purpose definieren – ganz ohne Bullshit-Bingo?  
• Wieso ist „Work smarter, not harder“ oft das Gegenteil von hilfreich?  
• Wie erkennst du den Moment, in dem ein schlauer Spruch dich eher blockiert als inspiriert?

Und: Du erfährst, warum dein Unvollständigsein ein Feature ist – kein Bug.

Du hörst, warum gerade Coaches und Solopreneure so anfällig für inspirierende Vereinfachungen sind – und wie du dich davon lösen kannst, ohne gleich zynisch zu werden. Es geht nicht darum, Sinek oder Jobs schlechtzureden. Es geht darum, sich zu erlauben, **nicht perfekt zu sein – und trotzdem zu gestalten**.

Am Ende der Folge wirst du mit einem neuen Blick auf Business-Sprüche, Denkmodelle und deinen eigenen Umgang damit schauen. Du wirst dich vielleicht ertappt fühlen – aber nicht allein. U

#011: Schlechtes Bauchgefühl beim Consultingauftrag? 5 gute Gründe, warum du ablehnen solltest.

Du kennst das Szenario: Ein potenzieller Auftrag klingelt verlockend in deiner Inbox, die Eckdaten passen – bis das berüchtigte „Können wir am Preis noch etwas machen?“ einschlägt wie ein laues Lüftchen quer durch deine Quartalsplanung.

💸 Shortcut gefällig? Hier geht's zum Wert-Honorar-Rechner: https://stephanieselmer.com/wert-honorar-rechner/

Kunde will Preis drücken – ein Evergreen unter Solopreneur-Pain-Points und doch jedes Mal eine neue sportliche Herausforderung für Nerven, Verhandlungsgeschick und Selbstwertgefühl. 🏋️‍♀️💸 Nicht selten endet die Nummer wie ein schlecht moderiertes Box-Match: Der Kunde zielt auf deine Marge, du hältst die Deckung hoch, und irgendwo dazwischen verpulvert ihr mehr Energie als eure Zusammenarbeit je bringen könnte. Genau hier setzt diese Episode an. In 30 prall gefüllten Minuten sprechen wir über Denkfehler, die dich in die Rabattfalle führen, und über erprobte Ausstiegsszenarien, wenn der Respekt auf der Strecke bleibt.

Warum ist dieser Talk so wichtig? Weil Rabattschlachten nicht nur an deinem Ertrag nagen, sondern auch an deinem unternehmerischen Mojo. Niemand gründet, um zum Discount-Dealer zu mutieren. Dein Business soll strahlen, nicht bröckeln. ✨🚀 Studien zeigen, dass Preisnachlässe im Dienstleistungssektor häufig zu einem Dominoeffekt aus ständigem Nachverhandeln führen, was wiederum die wahrgenommene Kompetenz schmälert. Kurz: Einmal nachgegeben, wirst du zum weichen Kissen für jede zukünftige Budgetkürzung – und das sprengt langfristig jede Kalkulation.

Wir diskutieren fünf rote Linien, die Stephanie in 15 Jahren Beratung ganz klar gezogen hat. Erstens die Honorar-Hakelei: Wenn die Aussicht auf ein Projekt von „spannend“ zu „unerträglich“ kippt, sobald die Preisdiskussion startet, liegt’s nicht (nur) am Budget, sondern an der Wertschätzung. Zweitens die Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Schmerz: Ein Unternehmen, dem sein Problem egal ist, hat keine intrinsische Motivation für eine echte Lösung. Du wirst dort zur kosmetischen Fußnote, nicht zum Game-Changer. Drittens das Bermuda-Dreieck der Ziellosigkeit: Ohne klare Kennzahlen surfst du im Nebel, während die Uhr tickt und dein ROI in den Ferien ist. Viertens das Buy-in-Vakuum: Führungskräfte, die sich wegducken, sabotieren jedes Change-Vorhaben – herzlichen Glückwunsch zum Spießrutenlauf. Fünftens der Dienstleister-Stempel: Wer dich nur als Tastatur-Turner anheuern will, verschenkt deine Expertise – lass dich darauf nicht reduzieren. 🛑🎯

Natürlich werfen wir auch einen Blick auf das womöglich Unausweichliche: Manche Kunden sind chronische Preis-Drücker. Keyword-Analysen zeigen, dass Suchbegriffe wie „Preisverhandlung Freelancer“, „Rabatt für Dienstleistungen“ und „Preis drücken Kunde“ jedes Jahr konstant hoch bleiben. Der Bedarf an Orientierung ist also massiv. In dieser Folge bekommst du nicht nur eine Checkliste, sondern auch psychologische Insights: Warum verlangen Menschen Rabatte? Welche unterschwelligen Botschaften senden sie? Und wie kannst du souverän reagieren, ohne in den Verteidigungsmodus zu verfallen?

Spoiler: Der Schlüssel liegt im Werte-Narrativ. Wenn dein Gegenüber den Nutzen deiner Leistung nicht internalisiert hat, wird jede Zahl über null Euro als Verhandlungsbasis gesehen. Daher sprechen wir darüber, wie du Value-Stories aufbaust, die selbst in Einkaufsgesprächen bestehen. Und weil wir alle Zahlen lieben, gibt’s handfeste Benchmarks aus dem Mittelstand: Firmen, die konsequent wertorientiert argumentieren, steigern ihre Abschlussquote um

#010: Sichtbarkeit um jeden Preis? Sei authentisch, nicht plump.

So. Klartext. Und zwar richtig. Diese Folge kommt direkt aus dem Bauch – mit einer ordentlichen Portion Wut, Frust und dem unbändigen Drang, endlich mal Tacheles zu reden. Über Authentizität. Über Respekt. Und über die Frage, warum wir uns im Jahr 2025 noch immer mit Marketingmethoden herumschlagen müssen, die so platt sind wie eine Schildkröte auf der Autobahn 🐢💥.

Ich scrolle also durch LinkedIn und stolpere über ein kurzes 3D-Video: Ein Mann mit Basecap, leicht verkniffener Blick – und dann regnet es Geldscheine auf ihn herab 💸. Dazu die Botschaft: „Folge mir, ich mache dich reich.“ Ganz ehrlich? Ich war fassungslos. Sprachlos. Und wütend. Dass so etwas heute noch funktioniert – oder besser gesagt: dass es offenbar _immer noch_ funktioniert – macht mich fassungslos.

Denn was sagt das über unsere Vorstellung von Erfolg? Von Wirkung? Von echtem Mehrwert? Wenn wir anfangen, solche Inhalte wieder ernst zu nehmen – oder schlimmer noch, nachzuahmen – verlieren wir das, worauf es mir wirklich ankommt: Authentizität, Verantwortung und Haltung 🙋‍♀️💬.

Die zentrale Frage, die ich in dieser Folge stelle, lautet nicht: „Wie kann ich mehr Aufmerksamkeit erzeugen?“ Sondern: „Wie kann ich sichtbar sein, ohne meine Werte zu verraten?“ Das ist für mich kein Softskill, sondern Kern der unternehmerischen Positionierung. In einer Welt, in der Reichweite oft lauter als Substanz ist, wird Authentizität zur unterschätzten Superkraft ⚡.

Klar ist: Sichtbarkeit ist notwendig – aber nicht um jeden Preis. Gerade als Solopreneurin kenne ich das Dilemma nur zu gut: Zwischen Lautsein und mir selbst treu bleiben zu müssen. Und ja, ich hab auch schon gedacht: „Dann bleib ich halt im Hintergrund. Die Leute werden mich schon finden.“ Aber ganz ehrlich? Das ist gefährlich. Denn wer sichtbar sein _will_, muss auch sichtbar _werden_. Punkt.

Das bedeutet aber nicht, dass ich mich verbiegen muss. Im Gegenteil. Es braucht genau meine Stimme, meinen Stil, meine Ecken und Kanten. Und genau das gilt auch für dich. Wenn du denkst: „Ich bin doch eher leise“, dann sage ich dir: Gerade deshalb brauchen wir dich da draußen. Denn die anderen sind laut – aber nicht zwingend hilfreich 🎙📝📹.

Ich erzähle in dieser Folge auch von einem Schild, das ich mal gesehen habe. Es ging um den Film _Sharknado_. Einen Tornado. Voller Haie. Absurd, oder? Und doch – irgendjemand hat diese Idee gepitcht, produziert, vermarktet. Und Millionen damit verdient. Die Botschaft? Selbst wenn dir deine Idee albern vorkommt – sie hat vielleicht mehr Substanz als du denkst. Und ganz sicher mehr als ein Clip mit Geldregen 🧠🚫.

Wenn du dich also fragst, wie du sichtbar sein kannst, ohne dich zu verkaufen – diese Folge ist deine Erlaubnis. Deine Einladung. Und dein Reminder: Authentizität ist keine Schwäche. Sie ist die Grundlage für Vertrauen. Für echte Beziehungen. Für Wirkung, die bleibt 💥🧩.

Und vielleicht ist das die eigentliche Botschaft dieser Folge: Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel. Um Haltung zu zeigen. Um Verbündete zu finden. Um sich klar zu positionieren in einer Welt, die oft viel zu laut und gleichzeitig viel zu leer ist.

Also: Wenn du dich klein machst, nur weil du keine Lust auf plumpes Gepose hast – hör auf damit. Niemand braucht noch einen Typen mit Basecap, auf den es Geld regnet. Was wir brauchen, bist du – echt, klar, mutig. Mit Haltung. Mit Rückgrat. Mit dem, was du wirklich zu geben hast 💖🔥.